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Das Geheimnis der Achterbahnen

Achterbahnen sind Faszination. Riesige Konstruktionen, bei der sich schon beim Zusehen der Magen krümmt und Wagen mit wahnsinnigen Geschwindigkeiten. Aber woher kommen die Achterbahnen eigentlich? Das und viele Fakten mehr erfährst du hier.

Achterbahnen sind schnell, hoch und alt: Die ersten gab es schon im 17. Jahrhundert.

 

Die Erfinder der Achterbahn

Kaum zu glauben das Achterbahnen schon so alt sind: Seit dem 17. Jahrhundert gibt es sie schon. Klar, damals waren sie noch recht primitiv: mit Eis überzogene Holzrampen und Schlitten aus Eisblöcken haben sie wenig mit unseren heutigen Achterbahnen zu tun. Dennoch waren dies die ersten Achterbahnen.

Übrigens gab es die ersten Achterbahnen vor allem in Russland. Unklar hingegen ist, wo die erste Achterbahn auf Rädern herkommt. Die einen sagen, es sei eine Erfindung der Russen, andere sagen die Franzosen seien dafür verantwortlich. Schon 1817 jedenfalls gab es in Paris zwei Achterbahnen: Promenades Aériennes und Les Montagnes Russes. Diese hatten bereits große Ähnlichkeiten mit unseren heutigen Achterbahnen: Sowohl die Wellen-Form als auch der Kettenzug waren bereits vorhanden.

Ebenfalls in Paris wurde 1846 die erste Loopingbahn vorgestellt- doch diese und viele Nachfolger hatten Probleme. Nicht selten wurden Fahrgäste verletzt.

 

Achterbahn-Typen

Heute gibt es viele verschiedene Achterbahn-Typen:

Überblick über die Achterbahn-Typen

4th Dimension Coaster Eine Achterbahn mit seitlich angebrachten Sitzen. Oft sind die Sitze drehbar.
Dive Coaster Der Dive Coaster hat breite Wagen und die Strecke beinhaltet eine 90° Abfahrt, vor der einige Sekunden gehalten wird.
Powered Coaster Bei diesem Achterbahn-Typen sorgt der Wagen selbst für Antrieb.
Stand-Up Coaster Bei dem Stand-Up Coaster stehen die Fahrgäste während der Fahrt. Sie werden dabei durch Schulterbügel gehalten.
Floorless Coaster Der Floorless Coaster zeichnet sich durch einen Wagen ohne Boden aus. Das heißt, dass die Füße der Fahrgäste in der Luft schweben.
Water Coaster Bei der Wasserachterbahn befindet sich die Strecke über bzw. teils im Wasser.
Flying Coaster Beim Flying Coaster befinden sich die Sitze unter den Schienen. So erhalten die Fahrgäste das Gefühl, als würden sie fliegen.
Wing Coaster Beim Wing Coaster sitzen die Fahrgäste seitlich von den Schienen. Die Wagen drehen sich während der Fahrt mehrfach um sich selbst.

Es werden stetig neue Achterbahn-Typen entwickelt. Die Achterbahn-Typen oben sind daher nur eine kleine Auswahl.

 

Achterbahn-Jargon

Wenn über Achterbahnen geredet wird fallen nicht selten Begriffe wie „Horseshoe“, „Reibräder“ oder „Lifthill“. Aber was ist das eigentlich?

Als Lifthill bezeichnet man die erste Auffahrt zur ersten Abfahrt. Der Lifthill wird benötigt, damit der Wagen die nötige Energie zur Durchfahrt erhält.

Der Horseshoe ist ein übergeneigtes Streckenelement (also eine Kurve mit mehr als 90° Querneigung) in Form eines Hufeisens.

Die Rückrollsicherung ist für das knackende Geräusch, das man oft hört, verantwortlich. Es handelt sich dabei um Sägezahnartige Einkerbungen in die Schienen, in welche der Wagen im Falle einer Störung einrasten kann. So ist gewährleistet, dass der Wagen niemals unkontrolliert zurückrollt.

Reibräder sind die großen schwarzen Räder, die man manchmal zwischen den Schienen sehen kann. Diese sollen den Wagen nach oben schieben.

Weiterführende Informationen
Du möchtest dich weiter über dieses Thema informieren? Diese Quellen wurden unter anderem für diesen Artikel genutzt und sind einen Blick wert: Wikipedia, Coaster.

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